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Brustkrebs – häufigste Krebserkrankung bei Frauen

 

Frau hält eine rosafarbene Brustkrebs-Schleife

© ty AdobeStock 526552276

Von Brustkrebs spricht man, wenn in der Brustdrüse ein bösartiger Tumor entsteht. Es handelt sich dabei um die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, jedoch können in sehr seltenen Fällen auch Männer betroffen sein. Männliche Betroffene sind meist älter als weibliche. Während Frauen in der Mehrheit der Fälle die Diagnose im Alter von 65 Jahren erhalten, sind Männer meistens über 70. Bei jüngeren Frauen ist Brustkrebs seltener, auch bei jüngeren Männern tritt die Erkrankung nur sehr selten auf.

Das Risiko ist nicht ausschließlich erblich

Grundsätzlich spielt die erbliche Vorbelastung beim persönlichen Brustkrebs-Risiko eine Rolle. Bestimmte Gene erhöhen die Wahrscheinlichkeit, früher oder später im Leben an einem Mammakarzinom zu erkranken. Doch auch ohne erbliche Vorbelastung gibt es eine Reihe Risikofaktoren, von denen sich manche vermeiden lassen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Rauchen
  • Alkoholkonsum
  • Hormonelle Verhütung
  • Ungesunde Ernährung
  • Bewegungsmangel

Neben Faktoren, die sich beeinflussen lassen, gibt es auch einige, auf die man keinen Einfluss hat. So steigt das Risiko zum Beispiel mit einem höheren Lebensalter. Einige weitere Faktoren sind:

  • Dichtes Brustgewebe
  • Hormonelle Risikofaktoren
  • Manche Vorerkrankungen
  • Bestimmte Veränderungen des Gewebes

Zudem ist das Risiko bei Männern durch eine genetische Veränderung leicht erhöht.

Regelmäßige Vorsorge ist wichtig für die Früherkennung

Ein gesunder Lebensstil kann in einem gewissen Maß helfen, einer Brustkrebserkrankung vorzubeugen, spielt im Endeffekt aber nur eine vergleichsweise geringe Rolle. Umso wichtiger ist die regelmäßige Früherkennung. Die Mammographie zählt zwar erst bei Frauen ab 50 zur Früherkennung, das Abtasten der Brust gehört jedoch bereits für Frauen ab 30 einmal im Jahr zu den gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen dazu. Vor allem wenn man ein hormonelles Verhütungsmittel nutzt, ist es umso wichtiger, diese Termine wahrzunehmen.

Man muss jedoch nicht warten, bis die Routinevorsorge ansteht. Ganz im Gegenteil, es ist ratsam, die Brust regelmäßig selbst abzutasten. Wenn man den eigenen Körper aufmerksam beobachtet, fallen auch kleine Veränderungen schneller auf. Spürt man eine Veränderung im Gewebe, ist es immer sinnvoll, diese ärztlich abklären zu lassen.

Welche Symptome können auftreten?

Anfangs verläuft Brustkrebs in aller Regel beschwerdefrei, deswegen ist Früherkennung so wichtig. Es können jedoch Anzeichen auftreten, mit denen man sicherheitshalber schnell Arzt oder Ärztin aufsucht. Ein tastbarer Knoten im Brustgewebe ist wohl das bekannteste, aber nicht das einzige Anzeichen. Auch Ausfluss aus der Brustwarze oder eine Vergrößerung und Verformung der Brust können auf Brustkrebs hindeuten. Entzündungszeichen wie Schwellungen, Rötungen oder ungewöhnliche Wärme können ebenfalls ein Symptom sein. Auch andere Veränderungen der Haut, ein Jucken, Nässen oder wenn sich die Haut nach innen wölbt, können zu den Anzeichen zählen.

Die Diagnose erfolgt durch verschiedene Untersuchungen, zu denen zum Beispiel Tastuntersuchung und Ultraschall gehören. Bei einem Knoten in der Brust wird in aller Regel durch eine Gewebeentnahme festgestellt, ob dieser gutartig oder bösartig ist. Da die Heilungschancen am größten sind, je früher die Erkrankung entdeckt wird, ist es wichtig, bei möglichen Anzeichen schnell zum Arzt zu gehen.

Bessere Heilungschancen

Obwohl die Anzahl der Neuerkrankungen tatsächlich steigt, sind die Heilungschancen ebenfalls stark gestiegen. Der Behandlungserfolg hängt von mehreren Aspekten ab, zum Beispiel von der Größe des Tumors, davon, ob die Lymphknoten betroffen sind, ob auch in der zweiten Brust Veränderungen aufgetreten sind und letzten Endes auch davon, ob der Krebs bereits Metastasen gebildet hat. Letzteres ist in späteren Stadien der Erkrankung der Fall, also nicht, wenn Brustkrebs früh festgestellt wird.

Tatsächlich werden Tumore heutzutage oft schon in frühen Stadien entdeckt. Zur Behandlung stehen dann verschiedene Methoden zur Verfügung, beispielsweise operative Eingriffe, Bestrahlung und Chemotherapie. Letzten Endes wird das genaue Vorgehen an den konkreten Fall angepasst, so kann eine Chemotherapie zum Beispiel nach einer Operation angewendet werden oder bereits vorher, um einen Tumor zu verkleinern. Ziel einer Operation ist es, den Tumor möglichst vollständig zu entfernen. Dabei kann die Brust in vielen Fällen erhalten bleiben. Ist das nicht möglich, gibt es prinzipiell die Optionen, eine Rekonstruktion durchzuführen oder Implantate einzusetzen. Auch hier sind die individuellen Umstände ausschlaggebend.

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